Kos, am südöstlichen Zipfel der Ägäis gelegen, ist mit einer Fläche von 290 Quadratkilometern die drittgrößte Insel des Dodekanes. Als Teil der (Aigeida) und einer abwechslungsreichen Geomorphologie weckte es bereits im 19. Jahrhundert das Interesse vieler Forscher, die sich vor allem mit der Geologie, den Vulkantätigkeiten, der Paläontologie und den Fossilien der Insel beschäftigten. Bekannt wurde Kos als Heimat von Hippokrates, der im 5. Jh. v.Chr. die Heilkunde, gestützt auf die Grundsätze des Wissens und der Logik, zur Wissenschaft erhob. Als Abkömmling des Geschlechts der „Asklepiaden“, den Ärzten, die in gerader Linie von dem mythischen Asklepios abstammten, und vor allem durch die Gründung der Ärzteschule trug er wesentlich zum Ruhm des Asklepeios bei, das eins der bekanntesten „Ärztezentren“ Griechenlands war. Zahlreiche archäologische Stätten und Monumente bezaubern die Liebhaber der Antike. Frühchristliche Basiliken, byzantinische Kirchen, mittelalterliche Burgen und majestätische italienische Gebäude aus dem 20. Jahrhundert faszinieren den Besucher, der daran interessiert ist, die Geschichte anhand ihrer lebendigen Überbleibsel zu erforschen. Malerische Bergdörfer mit imposantem volkshistorischem Hintergrund, am Meer gelegene Siedlungen, saubere Strände sowie kosmopolitische und lebhafte Ferienorte machen Kos zu einem der verführerischsten touristischen Schlupfwinkel.